Partizipation

Mitdenken und mitgestalten, mitwirken und mitentscheiden sind die zentralen Grundanliegen, welche Soziale Arbeit für ihre Anspruchsgruppen ermöglichen kann, will, soll oder muss. An einem Ort mag der Anspruch eher auf gesetzlichen Anforderungen beruhen, am anderen eher auf berufsethischen Überlegungen und am dritten Ort ist es schlicht eine Frage der Ressourcen, die möglichst optimal von allen eingebracht werden sollten, damit der Karren läuft oder eine Neuerung wirklich Fuss fasst.

Veränderungen und Transformationen im Sozialen werfen die Frage auf, ob und inwiefern sich Soziale Arbeit auf Leitideen wie Integration, Emanzipation oder Partizipation rückbesinnen sollte und diese auch neu definieren müsste. Die Tagung 2011 des Departements Soziale Arbeit der ZHAW hat zum Ziel, mit Fachpersonen sowie mit Wissenschafterinnen und Wissenschafter zu klären, ob sich Partizipation als Leitidee in den unterschiedlichsten Wirkfeldern Sozialer Arbeit anbietet und als solche auch belastbar ist. Was bedeutet Partizipation für die wesentlichen Herausforderungen und ist von ihr ein Mehrwert zu erwarten? Bringt Partizipation die erwünschten Effekte, die mit einer derartigen Leitidee zu erwarten sind oder gibt es Alternativen und Ergänzungen?

Informationen zur Tagung

Ausschreibung (PDF)

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