Fortbildung: Grundlagen und Methoden der Gemeinwesenarbeit

8. Februar 2011

Ein Angebot der Bundesakademie für Kirche und Diakonie

Grundlagen und Methoden der Gemeinwesenarbeit / Quartiermanagement / Sozialraumorientierung (Nr. 450201)

Die 3-wöchige Fortbildung baut auf der Tradition und Erfahrung des Burckhardthauses auf als führendem Anbieter von Fortbildungen rund um die Gemeinwesenarbeit. Die Kompetenzen, die hier vermittelt und trainiert werden und das Zertifikat haben seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert für den Arbeitsbereich Gemeinwesenarbeit/Quartiermanagement/Sozialraumorientierung. Die fachliche Auseinandersetzung wird durch ein Kulturprogramm in Essen ergänzt.

Modul 1: Motivation suchen, nicht motivieren: Methoden der aktivierenden Arbeit

Die Geschichte der Gemeinwesenarbeit wird lebendig, Grundlagen werden geklärt, eigene Standpunkte und Möglichkeiten reflektiert und vor allem alltagstaugliche Methoden kennen gelernt und geübt, die in vielen Arbeitsfeldern angewandt werden können:

– Begriffsklärung und Blick auf aktuelle Entwicklungen der Fachkonzepte Gemeinwesenarbeit/ Quartiermanagement/Sozialraumorientierung

– „Woran es haken kann“: Voraussetzungen für Partizipation und Aktivierung

– Methoden der aktivierenden Gesprächsführung

– „Wer sein Ziel nicht kennt, kommt niemals an“: Eckpunkte der Zielerarbeitung

– Tipps und Übungen rund um die aktivierende Befragung

– Das Modell Sozialer Arbeit als Intermediäre Instanz

– Prinzipien der Gemeinwesenarbeit bzw. des Fachkonzepts Sozialraumorientierung

– Vom Bedarf über die Idee zum Projekt: neun Schritte der Konzept- bzw. Projektentwicklung und Projektpräsentation

– Neugierde und Empathie: die Methode der „Offenen Frageform“

Modul 2: „Man ist sich ja nicht immer eins…“: Grundlagen der Konfliktmoderation in Gruppen und im Stadtteil

Haltungen und Handwerkszeug werden reflektiert und trainiert für die vielen spannungsgeladenen Herausforderungen im professionellen Alltag.

– 4 Schritte der Konfliktmoderation
– Training von Aushandlungsprozessen
– Moderation von Bewohnerversammlungen
– Moderation des Modells der Ressourcenorientierten Kollegialen Beratung
– Methoden der Sozialraumerkundung und der Ressourcenerkundung
– Eckpunkte für die Sozialraumanalyse
– „Best Practice“ Beispiele
– Selbstbestimmte Themensetzung der Teilnehmer/Innen

Modul 3: Vernetzen, nicht verstricken: Eckpunkte für gelingende Netzwerkarbeit

Tipps und Themen rund um das Thema Kooperation. Fragen und Themen der Teilnehmer/innen, die in den Modulen 1 und 2 aufgetaucht sind, werden aufgegriffen. Der Termin im Jahr 2012 wird in Absprache mit den TeilnehmerInnen festgelegt.

– Bedeutung und Formen von Netzwerken
– Lösungsorientierte Moderation von Arbeitskreisen
– Grundlagen und Training der Verhandlungsführung
– Training der Ressourcenorientierten Kollegialen Beratung
– Selbstbestimmte Themensetzung der TeilnehmerInnen
– Ressourcenorientiertes Arbeiten

Zielgruppe:

Personen aus unterschiedlichen Feldern – nicht nur der Sozialen Arbeit – z.B. auch der Arbeit in Kirchengemeinden oder aus dem Planungssektor, die Interesse haben, ihre Arbeit (stärker) orientiert am Sozialraum bzw. Gemeinwesen/Quartier auszurichten, die Spaß haben an der fachlichen Auseinandersetzung mit Gleichgesinnten und die vor allem ihr Methodenrepertoire vertiefen wollen.

Preis:

EUR 980,00 einschließlich Verpflegung, zuzüglich Übernachtung

Teilnehmendenzahl:

max. 18

DozentInnen:

  • Stefan Gillich, Dipl.Sozialpädagoge, Dipl. Pädagoge, Gestaltberater, Darmstadt

Ort:

Essen

Anmeldung:

Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH

Heinrich-Mann-Str. 29

13156 Berlin

Veranstaltungsorganisation:

info@bundesakademie-kd.de

Fon: +49 30 – 488 37 467      Fax: +49 30 – 488 37 300

Information und Anmeldung

Anmeldeschluss:

03.03.2011

Termine:

Modul 1: 21.11.2011 – 25.11.2011

Weitere Details:

Der Kurs umfasst 3 x 5 Tage. Die Termine im Jahr 2012 für die Module 2 und 3 werden in Absprache mit den TeilnehmerInnen festgelegt.

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